Cyberbullying - Schüler stellen Fragen
1. Weshalb ist Cybermobbing momentan sehr aktuell?Nun, die neuen Medien und Internet liegen im Trend. Immer mehr Menschen und hier vor allem auch Jugendliche, können diese Medien nutzen. Wo die Zahl der Nutzer steigt, da wird auch das Potential für Regelverstösse grösser; dies ist nicht anders, als im Strassenverkehr. Wenn Mobbinghandlungen im Internet tragisch enden, ist das Medieninteresse entsprechend gross und man gewinnt den Eindruck, einer momentanen Aktualität, obwohl jeden Tag gemobbt wird, auch im Internet. 2. Wie fängt Mobbing an?Vielfach mit nicht ausgetragenen Konflikten, wobei es sich dabei anfänglich um Kleinigkeiten handeln kann. Eine gute Gesprächskultur, ein Ausdiskutieren von Problemen hilft, das Problem zu entschärfen, in gewissen Fällen zu verhindern.
Knipsender Unhold in BaselVon Joël Gernet Seit einigen Tagen treibt ein Voyeur in der Basler Innenstadt sein Unwesen. Der Mann fotografiert Frauen und stellt deren Bilder ins Netz. Nun wehren sich die ersten Opfer.Blondinen an der Kasse, Brünetten beim Kaffeetrinken, dazwischen Nahaufnahmen von Dekolletees und weiblichen Hinterteilen. Der unbekannte Knipser hat es offensichtlich auf Frauen im öffentlichen Raum abgesehen. Knapp 80 entsprechende Bilder veröffentlichte der Voyeur innerhalb der vergangenen Woche unter einem Pseudonym auf dem Handyfoto-Portal Instagram, ausgestattet mit Hashtags wie #Basel, #party, #sexy oder #hot. Der Löwenanteil der Fotos scheint in der Basler Innenstadt entstanden zu sein – ohne, dass es die abgebildeten Damen bemerkten, geschweige denn ihre Einwilligung dazu gaben. Wie man sich wehren kann Wie man mit derartigen Problemen umgehen soll, weiss Andreas Foellmi, Mitinitiator der Organisation Cyber Mobbing Schweiz: «Wenn feststellbar ist, wer hinter der Veröffentlichung steckt, solle man diese Person unbedingt angehen und ihr deutlich zu verstehen geben, dass die widerrechtlich ins Netz gestellte Fotos umgehend verschwinden müssen und rechtliche Schritte drohen.» Die Kontaktaufnahme dürfe allerdings auf keinen Fall direkt durch die betroffene Person geschehen. «Sonst entsteht eine Nähe, die das Opfer ja gar nicht will», so Foellmi. Weiter könne man sich an die Polizei wenden. Dabei müsse das Opfer unbedingt darauf beharren, Anzeige erstatten zu wollen. «Wir stellen eindeutig eine Zunahme solcher Fälle fest», sagt Foellmi. Einerseits nähmen die Probleme mit der missbräuchlichen Verwendung sozialer Medien zu, andererseits sei es äusserst schwierig, unerwünschte Inhalte wieder aus dem Netz verschwinden zu lassen. «Aber das Internet ist kein rechtsfreier Raum, jeder hat das Recht, sich zu wehren.» Er rät Betroffenen, unerwünschten Inhalte und deren Urheber bei der entsprechenden Plattform zu melden. Quelle: Basler Zeitung Cyberbullying in der Schweiz
"Ruedi Desktop ist unsere Antwort auf die Forderung nach mehr Medienkompetenz", sagt Andreas Föllmi, Projekteberater bei der Medienschmiede Schweiz. Mit Ruedi Desktop wurde eine lustige Comicfigur geschaffen, die Kindern wichtige, kontruktive Handlungsweisen im Internet und am Coputer vermittelt. Gemäss Andreas Föllmi ist das erste Malbuch demnächst erhältlich. Das Büchlein sei unter Mitwirkung eines Entwicklungspsychologen erstellt und von Joshua Schuster gezeichnet und digitalisiert worden. Jetzt gehe es darum, das Büchlein seinem Zweck zuzuführen und möglichst vielen Kindern verfügbar zu machen. Dazu würde die Zusammenarbeit mit Telekommunikationsanbietern und anderen im IT Bereich tätigen Unternehmen gesucht. Ebenfalls werde die Zusammenarbeit mit einer pädagogischen Hochschule gesucht, um zukünftige Folgen von Ruedi schon in der konzeptionellen Phase auf wissenschaftliche Erkenntnisse abzustützen. "Ruedi ist eigentlich eine Figur, die nachhaltig und ganzheitlich agiert," so Föllmi. Über Ruedi würden sinnvollerweise auch andere Inhalte transportiert, wie zum Beispiel, dass genügend Bewegung wichtig sei und das Spiel im Freien Spass mache, oder, dass gesunde Ernährung zu einer Steigerung des Wohlbefindens führe. "Darum ist die Zusammenarbeit mit einem pädagogischen Institut auch so wichtig", sagt Föllmi. Die Konzepte würden vorliegen, müssten jetzt aber einer wissenschaftlichen Kontrolle unterzogen werden. Gemäss Andreas Föllmi nahm die bisherige Arbeit an dem Projekt rund zwei Jahre in Anspruch und gestaltete sich vor allen auf finanziellen Gründen sehr schwierig. "Es gibt nur wenige Menschen, die in der Startphase eines Projektes die dringend benötigten Mittel zur Verfügung stellen." Erst wenn der Erfolg absehbar sei, könne ggf. damit gerechnet werden, sustantielle Unterstützung zu erhalten", so Föllmi. Auch werde, so Föllmi, jetzt ein neuer Versuch unternommen endlich die Vernetzung von Akteuren voranzutreiben, gesellschaftlich relevante Persönlichkeiten zu gewinnen und darauf hinzuwirken, dass auch junge und dynamische Institutionen eine Chance bekommen würden, ihre Ideen zu realisieren. Weitere Informationen auf www.ruedi-desktop.ch |
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Immer mehr Schülerinnen und Schüler schreiben Arbeiten über das Internet und die sozialen Netzwerke. Dabei werden von ihnen auch oft die Schattenseiten thematisiert. In diesem Zusammenhang entstand das nachfolgende Interview mit Andreas Föllmi, 









