Start Cyber Mobbing Anlässe und Auslöser

Cybermobbing hat Gründe

Meistens stehen die Angriffe in Zusammenhang mit einer längeren Vorgeschichte und sind Ausdruck für gestörte Kommunikation und mangelnde Empathie.

Mobbing ist Teil der Normalität:

Mobbing gehört nicht selten zum alltäglichen Umgang in einer Gruppe, es wird toleriert und bleibt ohne Folgen. Wenn BeobachterInnen wegschauen und Mobbing-Opfern nicht dabei helfen, sich zu wehren, können Belästigungen über Jahre hiweg andauern.

Langeweile:

Cyber-Mobbing kann aus Langeweile entstehen, beispielweise indem ein Foto eines/r Mitschülers/Mitschülerin in einer Online-Community negativ kommentiert wird. Daraus kann sich ein Streit entwickeln, der sich aufschaukelt und immer weitere Kreise zieht.

Interkuturelle Konflikte:

Oft spielen bei Cyber-Mobbing auch interkuturelle Konflikte zwischen Jugendlichen verschiedener Nationalitäten eine Rolle.

Konflikte in der Klassengemeinschaft:

Bestehende Spannungen innerhalb einer Klasse verlagern sich zunehmend ins Internet beziehungsweise auf das Handy. Der "Klassen-Streber" wird beispielsweise (auch) in Sozialen Netzwerken verspottet oder Schüler auch zuhause via SMS von ihren Klassenkameraden belästigt.

Freundschaften verändern sich:

Freundschaften brechen auseinander und unter ehemals besten FreundInnen entstehen Hass- und Rachegefühle.

Klassengemeinschaften verändern sich:

Eine Klasse wird neu zusammengestellt oder neue SchülerInnen kommen dazu (zum Beispiel "Wiederholer").

Unerwünschte Veröffentlichung von persönlichen Informationen:

Persönliche Details oder intime Bilder/Videos, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, werden weitergegeben - teilweise auch ohne böse Absicht. Oft sind sich Kinder und Jugendliche nicht bewusst, wie verletzend so eine Blossstellung sein kann.

Quellen: klicksafe.de Saferinternet.at