Start Gewaltdarstellungen im Internet Cyber Grooming

Cybergrooming erkennen, heisst weiteren Schaden verhindern

Das gezielte sexuelle Belästigen von Kindern und Jugendlichen im Internet wird auch als Cyber Grooming bezeichnet. Im Internet wird zunächst das arglose Vertrauen mit dem Ziel ausgenutzt, später Straftaten an Minderjährigen wie etwa die Anfertigung kinderpornografische Aufnahmen oder sexuellen Missbrauch an ihnen zu verüben.

Cyber Grooming ist eine Gewaltform

Cyber Grooming ist eine Gewaltform und kann zur schweren Internetkriminalität gezählt werden, da der Ausgang nicht abschätzbar ist. Durch Cyber Grooming können die Gesetze zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellen Übergriffen unterwandert werden.

Sensibilisierung und Diskurs über Cybergrooming

Eine konstruktive Diskussion über Cyber Grooming ist nötig. Die Bemühungen der Polizeibehörden und Organisationen, Cyber Grooming einzudämmen, müssen unterstützt werden. Sinnvolle, d. h. wirkungsvolle Prävention verzichtet auf jede Form von destruktiver Effekthascherei. Nebst Aufklärung und sinnvollen Handlungsweisen, ist die Installation einer verlässlichen Software, vor allem für den Schutz der Kinder, dringend angezeigt.

Die Polizei im Internet

Wer denkt, im Internet sei keine Polizei anwesend, irrt. Personen die sich dort illegal auf Kinderpornographie einlassen, müssen ständig mit einer Entdeckung rechnen.

Barbara Schmid-Federer

Von der gefährlichen Entwicklung sind in Zukunft besonders Kinder und Jugendliche betroffen, die mit dem Medium allein gelassen werden. Zum Interview mit Barbara Schmid-Federer